Am traditionellen Goodwood Revival liefern sich Kinder in historischen Tretautos ein
Sprintrennen der Extraklasse.

Das alljährlich im südenglischen Goodwood stattfindende Revival ist das beste
Beispiel dafür, dass Oldtimer kein Hobby nur für ältere Semester sein müssen.

Hier sind alle Altersgruppen vertreten, weil es nicht nur um Oldtimer sondern ganz allgemein um den Spaß an alten Dingen geht. Auch die nächste Generation wird selbstverständlich in das Geschehen einbezogen, keiner ist hier zu klein um ein Rennfahrer zu sein. Und so liefern sich am im Settrington Cup rennbegeisterte Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren ein packendes
Rennen. Dies ganz ohne Motorkraft. Stattdessen waren die Oberschenkel der kleinen Oldtimerpilotinnen und -piloten gefragt, um die Fahrzeuge des Typs Austin J40 der Jahrgänge 1947 bis 1965 zunächst nach Le-Mans-Start im Sprint zu erreichen, zu besteigen und im Tretauto-Modus nach exakt 217,63 Metern über die Ziellinie zu bringen.

GOODWOOD-REVIVALGASTGEBER LORD MARCH FÖRDERT DEN NACHWUCHS.

Nebst dem Besonderen dieser Veranstaltung gilt auch den kleinen Fahrzeugen unsere Beachtung. Denn diese Fahrzeuge sind vor allem 1949 in Wales im Auftrag der britischen Regierung von 250 ehemaligen Bergwerk-Kumpels mit körperlichen Behinderung gebaut worden, die auf diese Weise entlohnt und abgefunden wurden. Das Design der kleinen Blechkisten erinnert an den Austin A40 der Modellvarianten Devon und Dorset, der ab 1947 gebaut wurde. Wer heute eines der seltenen historischen Tretautos ergattern will, muss mit Preisen ab etwa 6000 Euro rechnen und weitere Hunderte Euro berappen, um die Fahrzeuge mit ihren Dunlop-Einheitsreifen wettbewerbsfertig zu machen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Peter Lindbergh für das ‚Porsche Talent Project‘ gewinnen konnten. Er versteht es, auf eine einmalige Art und Weise mit seinen Bildern eine Geschichte zu erzählen und hat eine sehr inspirierende Arbeitsweise. Den Austausch mit dem jungen Fotografen zu sehen, bestätigt unsere Zielsetzung, aufstrebenden Künstlern ein einmaliges Erlebnis zu bieten, dass sie in ihrem Schaffen antreibt“, so Bastian Schramm, Leiter Marketing von Porsche Deutschland. Für den Stuttgarter Automobilhersteller ist das „Porsche Talent Project“ auch eine Fortführung seiner bestehenden Engagements im Bereich Kunst und Kultur. Porsche unterstützt unter anderem den Leipziger Opernball und die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Außerdem existieren seit Jahren Kooperationen mit international renommierten Ensembles wie dem Leipziger Gewandhausorchester und dem Stuttgarter Ballett.

DER MISSION E UND DIE SPORTWAGEN-IKONE 911 STANDEN IM MITTELPUNKT DES SHOOTINGS.

TEXT: Claus Fischer // FOTOS: Peter Lindberg, Stander Kalif