Mode und Auto – passt das zusammen? Da könnte man genauso die Frage stellen, Frau und Man, passt das zusammen? Immerhin würde man das Thema Mode auf den ersten Blick den Frauen zuschrieben und alles rund um das Auto den Männern.

EIN STUTZ IST EINE FETTE LADUNG AMERIKA, LUXUS IN BESTE FORM GEGOSSEN.

Bei unserem Déjà-vu-Erlebnis anlässlich der RETRO CLASSICS® in Köln kommen alle auf ihre Kosten, das Qvest-Hotel, die Bar Rossi einschließlich der Stutz Fahrzeuge die über Peter Madle aus der Schweiz organisiert wurden. Das QVEST Hotel mit seiner Bar Rossi ist zum einen die Frühstückadresse des Hotels und andererseits schon seit Jahrzehnten Treffpunkt für Wirtschaftsgrößen, Diplomaten und Politiker, wie einst Konrad Adenauer. Heute wird sie von mehr und mehr Künstler, Galeristen und Individualisten besucht. Denn auch wie das QVEST Hotel, ist die Bar eine Augenweide für Menschen mit der Liebe für Bauhaus Design und Kunst. Das Mobiliar handverlesen, zeitgenössische Kunst und Fotografie an den Wänden und beste Kaffeespezialitäten. Recht versteckt alles im QVEST Hotel, im alten Gerling Quartier in den Kölner Innenstadt. Kein Schild, kein Wegweiser und von Insidern ein wohl behüteter Geheimtipp. Auch ein Geheimtipp sind die Fahrzeuge der amerikanischen Marke Stutz. 1968 wiederbelebte James O’Donnell das Unternehmen Stutz Motor Car of America, das ein mit klassischen Stilmitteln gestaltetes Coupé vermarkten sollte. Um den technischen und wirtschaftlichen Aufwand gering zu halten, griff das Unternehmen auf Großserientechnik von General Motors zurück; die Karosserie wurde in Italien von Hand hergestellt. Die Serienproduktion begann 1970.

Das Modell erhielt die Bezeichnung Blackhawk; diesen Begriff hatte das Unternehmen Stutz bereits in den 1920er-Jahren verwendet. Die erste Baureihe entstand von 1970 bis 1971 (Blackhawk I), die zweite (Blackhawk II) 1972. 1973 wurde die dritte Serie aufgelegt; sie wurde mit geringfügigen Änderungen bis 1979
produziert. James O’Donnell legte in all den Jahren Wert darauf, dass seine Autos von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten gekauft und gefahren wurden.

Zu ihnen gehörten vor allem Künstler wie Elvis Presley, Dean Martin, Sammy Davis Junior, Wayne Newton, Lucille Ball, Robert Goulet, Elton John, Curd Jürgens, Kenny Rogers, Liberace, Barry White und Evil Knievel; ferner einige Sportler wie etwa Muhammad Ali und schließlich zahlreiche Politiker vornehmlich aus dem arabischen und afrikanischen Raum wie Omar Bongo, der Präsident Gabuns (er besaß eine der beiden Royal Limousinen), König Hassan II. von Marokko.

Sie sind neugierig geworden? Wollen mehr zu den besonderen Fahrzeugen wissen. Dann empfehlen wir den Kontakt zu Peter Madle oder einen Rückblick auf die Sonderausstellung „50 Jahre Stutz Motor Company“ unter www.madle.org/emeet18.htm

EIN AUTO, DAS DIE LIEBE ZUM GLITTER WIE KEIN ANDERES VERKÖRPERT..