WHEELS AND WAVES.

Fantastische Wellen, grossartige und kreative Menschen, atemberaubende Natur, custom Bikes aus der ganzen Welt und kurvenreiche Strassen, die man immer und immer wieder entlang fahren will. In nur fünf Jahren ist das Wheels-And-Waves-Festival ein Magnet für Motorradfahrer aus ganz Europa geworden.

Das südfranzösische Biarritz an der Atlantikküste ist Schauplatz des Festivals Wheels and Waves, bei dem sich die Biker- und Surfer-Szene trifft, um die Leidenschaft für außergewöhnliche Motorräder und den Spaß am Ritt auf meterhohen Wellen miteinander zu verbinden. Das im Jahr 2012 erstmals ausgetragene Event ist Ausdruck einer neuen Motorrad- Kultur, die von Individualität, modernem Lifestyle und grenzenloser Kreativität geprägt ist. Beim Wheels and Waves Festival stehen in Eigenregie konfektionierte Custom Bikes, kuriose Raritäten und extravagante Besonderheiten der Motorrad-Historie im Mittelpunkt.

Als zu Beginn im Jahre 2012 zum ersten Mal eine Zusammenkunft unter dem Titel „Wheels and Waves“ stattfand, trafen sich etwa achtzig Leute. Strand, Surfen, Motorräder, Musik. Ein Jahr später waren es 1000. 2014 kamen 3000 – darauf war keiner gefasst. Da hatten ein paar Typen aus Toulouse, die sich „Southsiders“ nennen und immer nur lose verabredet hatten mit ihrem Treffen eine Massenbewegung in Gang gesetzt. Und nun im Juni 2018 waren es rund 10 000 Besucher. In der Hauptsache Maschinen, Männer und Mädels die zusammen surfen, cruisen und feiern – vor allem sich selbst. So würde der Autor das Wheels and Waves mit einem Satz beschreiben. Erst zum fünften Male findet es als großes Treffen statt, hat weltweit jetzt schon absoluten Kultstatus und es wurde wohl schon alles über das bunte Treiben dort geschrieben, was es zu schreiben gibt. Also gibt es nur einen guten Rat: Fahrt hin und erlebt das Unbeschreibliche!

WHEELS AND WAVES IST DREH- UND ANGELPUNKT EINER NEUEN MOTORRADKULTUR.

MOTORRADFAHREN UND SURFEN SIND NICHT NUR SPORTARTEN, ES GEHT AUCH UM LIFESTYLE.

TEXT: Roland Beck // FOTOS: Laurent Benhamou, Sebastien Zanella