Fahrkultur
/Automobile

Ein sizilianisches Abenteuer

TEXT  Joachim Fischer  
·  FOTOS  René Staud  
·  5.04.2021
Wie jung halten Träume – und dürfen Wünsche überhaupt in Erfüllung gehen? Eine mögliche Antwort findet man in Colesano, einem Ort auf dem legendären Rundkurs der Targa Florio.
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Hierher, an ruhmreicher Stätte der Targa Florio haben wir, zusammen mit dem Fotografen René Staud den Maserati Pinto 63 noch einmal losgelassen. Einen Rennwagen der ganz seltenen Art, eines der Prachtexemplare aus der Maserati-Sammlung der Familie Panini. Die weltweit größte Maserati-Sammlung beherbergt nicht nur Serienmodelle, sondern auch rare Einzelstücke und Exoten. Wie den Tipo 63 „Birdcage“, der wie kein anderer Renn- wagen seiner Zeit das Ideal vom Leichtbau verkörperte. Den Zwölfzylinder-Sportwagen trägt ein Rahmen aus mehr als 200 fingerdünnen Rohrsegmenten, der lediglich 36 Kilo wiegt und konstruktiv an ein Vogelnest erinnert. Und mit dabei: Genevieve Morton, bekannt auch als Cover-Model von Sports Illustrated Swimwear. Italien bietet sich für solche Abenteuer ganz wunderbar an. Zum einen da von hier Maserati stammt, zum anderen wir in dem Land weilen wo Rennstrecken klangvolle Namen wie Mille Miglia oder Targa Floria tragen. Und man hier ein Faible für schöne Frauen und rassige Automobile hat. Zudem hat es nette Kurven hier in Sizilien. Allein eine Runde zügig zu fahren erfordert Konzentration, das Ganze im Renntempo und mehrfach zu bewältigen, zollt jedem eine gehörige Portion Respekt für die Rennfahrer von einst. Zwar ist der Straßenzustand heute teilweise tückisch mit vielen Straßenabsenkungen und Schlaglöchern, macht nichts, der Tipo 63 ist nicht nur laut und sportlich sondern eben auch ganz wunderbar alltagstauglich. Aber unwirklich sieht er dennoch aus, eine rot-glühende Vision wie aus der Zeit gefallen.

Maserati Pinto 63

Der Stil von Genevieve Morton, Top-Model aus Südafrika wird vom Lebenstempo eines Globetrotters geprägt. Einmal privat unterwegs zu sein bedeutet für sie Entspannung. Dann meist in Italien, hier fühlt sie sich richtig wohl. Dazu reist sie normalerweise an einen Ort, an dem es warm ist. Nicht selten am Steuer eines Sportwagens. Dies ist ein Gefühl von Freiheit. Schön, wenn man weiß, man setzt sich in ein Auto und kann überall hinfahren, wohin mal will.

René Staud & Maserati

Der Fotodesigner René Staud ist an 280 Tagen im Jahr rund um den Globus unterwegs, um Edel-Automarken – wie Maserati in Szene zu setzen.

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