Lebensart
/Uhren

Autosammlung statt Scheunenfund

TEXT  Joachim Fischer  
·  FOTOS  Frederik Dulay-Winkler  
·  1.04.2021
Bei angeblichen Mega-Scheunenfunden handelt es sich in Wirklichkeit oftmals nicht um eine vergessene und dementsprechend auch niemals zufällig neu entdeckte Autosammlung.
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Diese Fotos hier sind in Abstimmung mit dem Besitzer selbst für das Magazin RETROWELT fotografiert worden. Unter Zusicherung strenger Geheimhaltung hinsichtlich des genauen Standortes und der Identität des Sammlers. Gesichert ist, dass sich das Gebäude samt der umfangreichen Autosammlung tatsächlich in Deutschland befindet, angeblich nahe Hannover. Und dass die Sammlung verkauft werden soll.

Einmal angekommen gewährt uns der Sammler und Freund automobiler Schönheiten einen Blick in sein beeindruckendes Privatmuseum: Dort rauben uns mehr als zwanzig seltene, automobile Schönheiten von Bugatti bis Delahaye komplett den Atem. „Das Auto war die wichtigste Errungenschaft des 20. Jahrhunderts und niemand hat sie so schön verpackt wie Bugatti“, schwärmt uns der Sammler vor. „Was Sie hier sehen, sind nicht nur technische Wunderwerke, sondern wahrlich Kunststücke auf Rädern. Künstlerische Skulpturen, die rollen können.“ Ein Statement, dem wir unumwunden zustimmen können, denn eine Sammlung wie diese existiert heute nicht einmal bei Bugatti selbst.

Hier sind die besten und schönsten Exemplare aller wichtigen Epochen, die sich unter Bugatti einen Namen gemacht haben, an einem Platz vereint. Und spektakulär in Szene gesetzt. Eine Besonderheit ist dabei, dass hier nur die bisher schon renovierten und wieder hergestellten Modelle gezeigt werden. Zur Sammlung gehört unter anderem ein Bugatti 57SC Atlantic Coupé, ein Modell wie es Bugatti und der Sammler Ralph Lauren ihr Eigen nennen. Insgesamt soll die Sammlung über zwei Dutzend Fahrzeuge der Marke Bugatti umfassen – und obwohl der Besitzer sie mit Liebe betreut, stehen sie aktuell zum Verkauf. Dabei sind nicht nur die Autos akribisch zusammengetragen worden, sondern auch dazugehörige Papiere. Unterlagen, Fotos und der Schriftverkehr mit den Werken oder Restaurationsbetrieben wurden gehegt und gepflegt. Dazu kommen eine Vielzahl an Büchern zu Ferrari, Maserati, Porsche und Bugatti sowie Modell-Autos und Tretautos aller Größen bis hin zu Plakaten seltener Veranstaltungen.

Dieser Beitrag ist in der RETROWELT Ausgabe #18 erschienen.

Lust auf mehr Bugatti? Lesen Sie hier die Geschichte über den Bugatti #Chiron Hermes

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