Lebensart
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Handwerk und Tradition

TEXT  Joachim Fischer  
·  FOTOS  Benjamin Tafel  
·  6.04.2021
Manufakturen sind die Gralshüter der Handarbeit. Manufaktum im Lateinischen oder Vera Ikon (von lat. vera, wahr und griech. ikóna – Bild), also „wahres Bild“ stehen für Tradition und nachhaltige Werte. Ob Porzellan oder edle Uhren: In Handarbeit gefertigte Produkte finden verstärkt neue Anhänger.
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Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin ist eine der renommiertesten Porzellan-Manufakturen der Welt und gleichzeitig der älteste, produzierende Handwerksbetrieb der deutschen Hauptstadt. Im Jahr 1763 von Friedrich dem Großen gegründet, steht die Manufaktur bis zum heutigen Tag für handgefertigten Luxus, stilprägendes Design und höchste Qualitätsansprüche. Er gab der Porzellan-Manufaktur Berlin das „Königliche“ im Namen – und sein kobaltblaues Zepter als Markenzeichen. Noch heute erhält Porzellan von KPM dieses Zepter – aber erst, wenn es zahlreiche Arbeitsschritte und strenge Qualitätskontrollen durchlaufen hat. Die Service werden fast ausschließlich in Handarbeit gefertigt. Eine gewissenhafte und auf altes Wissen fußende Pflege des zukünftigen Produktes. Über das Wie entscheiden Menschen mit einem tief ausgeprägten Sachverstand. Die Dekore entstehen heute wie damals in Freihandmalerei. Und so besitzt jedes Stück einen Unikatcharakter. Mit wissenschaftlichen Methoden ist dem nicht beizukommen. Denn die Melange aus Zeit, Porzellan, Wissen und der pflegenden Hand der kreativen Personen lässt sich zwar in Tabellen pressen. Aber dem Geheimnis kommt man damit nicht auf die Spur.

Als im Jahr 2006 die KPM vor der Insolvenz steht, übernimmt der Berliner Bankier Jörg Woltmann die KPM als Alleingesellschafter und rettet so Friedrichs Vermächtnis in das 21. Jahrhundert. Er hat es geschafft, dem Traditionsunternehmen wieder ein Gesicht zu geben. Das Gesicht bei Juwelier Leicht ist Georg Leicht. „Juwelier ist mein Traumberuf“, so erläutert der Pforzheimer seine Passion. „Wir fertigen einzigartige Unikate in unserem eigenen Atelier, arbeiten mit den renommiertesten Schmuckmarken und anspruchsvollsten Uhrenherstellern der Welt.“ So wie bei Juwelier Leicht vieles in Handarbeit entsteht, so wird auch heute bei der KPM das königliche Porzellan, eines der exklusivsten deutschen Kulturgüter, in traditioneller Handarbeit gefertigt. Rund 180 Mitarbeiter schöpfen aus einem Vorrat von etwa 150.000 Arbeitsformen, schneiden die Porzellanmasse, formen das Geschirr, bemalen es und unterschreiben ganz am Schluss auf der Unterseite. Manufakturen nehmen sich Zeit. Viel Zeit, um hochwertige und qualitativ anspruchsvolle Produkte zu erzeugen. Kein Produkt für den Tag, sondern Unikate, welche die Zeit überdauern und dem Menschen das Besondere und Außergewöhnliche bieten.

Und so steht seit 250 Jahren die königliche Zeptermarke für feinstes Porzellan, das Menschen in aller Welt begeistert – oft über mehrere Generationen hinweg. In den Worten MADE TO STAY drückt sich der Anspruch der Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin aus, ihre Tradition zu pflegen, beständige Werte zu schaffen und stilbildend zu wirken. Seit ihrer Gründung durch Friedrich den Großen im Jahr 1763 steht die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin für handgefertigten Luxus, stilprägendes Design und höchste Qualitätsansprüche. In der Tradition bester europäischer Handwerkskunst entstehen am Standort Berlin exklusive Porzellane von zeitloser Ästhetik.

Unserer besondere Dank gilt der Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, Juwelier Leicht, dem Fotografen Benjamin Tafel und den Stylistinen Daniela Schön, Stephanie Canisius

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